Zeit zu Helfen startet gemeinsam mit lokalen Partnern ein nachhaltiges Existenzsicherungsprojekt in Kenia. Ziel ist es, besonders verwundbare, von Witwen geführte Familien durch Ziegenhaltung langfristig zu stärken – wirtschaftlich, sozial und menschlich. Dieses Projekt ist keine kurzfristige Nothilfe, sondern ein nachhaltiger Weg aus der Armut
Viele Familien in ländlichen Regionen Kenias leben unterhalb der Armutsgrenze. Besonders alleinerziehende Frauen und Witwen sind stark betroffen. Unsicheres Einkommen, Mangelernährung, fehlender Zugang zu Startkapital und fehlende Zukunftsperspektiven für ihre Kinder prägen den Alltag. Es fehlt nicht an Motivation, sondern an den grundlegenden Ressourcen, um ein eigenes Einkommen aufzubauen.
Ziegen sind robust, anpassungsfähig und ideal für trockene Regionen. Sie liefern Milch für die Familie, Nachwuchs für den Vermögensaufbau und Einkommen durch den Verkauf männlicher Tiere. Im Rahmen dieses Projekts werden 50 Familien unterstützt. Jede Familie erhält zwei weibliche Ziegen. Zusätzlich steht je zehn Familien eine männliche Ziege im Rotationsprinzip zur Verfügung. Insgesamt werden 105 Ziegen verteilt. Ergänzend erhalten die Familien Schulungen in artgerechter Tierhaltung, Fütterung, Gesundheitsvorsorge und grundlegenden wirtschaftlichen Kenntnissen.
Ein zentrales Element des Projekts ist die kontrollierte Verkaufsregel. Weibliche Ziegen dürfen erst nach der zweiten Geburt verkauft werden. Männliche Nachkommen dürfen nach Erreichen der Reife verkauft werden. Dadurch wird sichergestellt, dass die Herden wachsen, langfristig Vermögen aufgebaut wird und das Projekt sich selbst trägt. Ziegen bekommen im Durchschnitt zweimal pro Jahr Nachwuchs, häufig Zwillinge. So entsteht ein stetig wachsender Kreislauf aus Einkommen und Sicherheit.
Das Projekt unterstützt direkt 50 Familien. Bereits im ersten Jahr werden rund 400 Zicklein erwartet. Die Ernährungssituation der Familien verbessert sich deutlich, Frauen gewinnen wirtschaftliche Unabhängigkeit und Kinder erhalten bessere Chancen auf Bildung durch ein gesichertes Einkommen. Dieses Projekt schafft Würde statt Abhängigkeit.
Das Ziegenprojekt wird in mehreren ländlichen Regionen Kenias umgesetzt, darunter Nandi, Kilifi, Busia, Kakamega und Bungoma. Alle Regionen sind für Ziegenhaltung geeignet und stark von Armut betroffen.
Die Gesamtkosten pro Ziege betragen rund 100 Euro. Dieser Betrag umfasst die Ziege selbst, tierärztliche Versorgung und Impfungen, Schulungen, Transport sowie Monitoring. Jede Spende fließt direkt und transparent in das Projekt.
Mit Ihrer Unterstützung ermöglichen Sie Familien ein eigenes Einkommen, Ernährungssicherheit sowie Hoffnung und Selbstvertrauen. Eine Ziege verändert nicht nur ein Leben, sie verändert eine ganze Familie.
Jetzt nachhaltig spenden und helfen.
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